Die 9. deutsche Krolfmeisterschaft

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Etwas müde sehen manche Gesichter noch aus, als wir uns um 8:30 Uhr vor der Hofjagdstube versammeln. Manch einer hat die nette Gesellschaft am Vorabend etwas länger genossen, als für die Wettkampfform gut ist. Zumindest schiebe ich mein Abschneiden gerne darauf. Insgesamt spielen ca. 90 Personen bei der Meisterschaft mit.

 

 

Wie jedes Jahr sind die Teams gut gemischt, so dass sich Anfänger und Fortgeschrittene zusammenfinden. Auch unsere dänischen Krolf-Freunde sind wieder gekommen und beindrucken uns mit Ihrem Können. Dazu später mehr. 

Um kurz nach 9 Uhr starten wir mit der ersten Runde. Alle Teams starten gleichzeitig, einige Loch voneinander entfernt. Die Temperaturen sind angenehm, die Sonne erhellt das Gemüt und der Rasen ist dieses Jahr sehr gut gemäht. Des einen Freud ist des anderen Leid. Denn mein Ball rollte gerne - dank der gut laufenden Unterlage - kaum am Loch angekommen wieder den ganzen Hang runter. Im Grunde macht das aber ja den Reiz des Spiels aus, mit den sich veränderten Grasbedingungen und den zwar konstanten aber auch herausfordernden Gegebenheiten des Geländes umzugehen. Immer ein Grund für Gemütsausbrüche ist die Interaktion der Bälle untereinander: Bälle die sich in den Weg legen, die andere Bälle vom Loch wegschießen oder dort hinein...immer begleitet von Aufschreien und Jubelrufen.

Insgesamt ist die Stimmung gut und der Teamgeist hoch. Ein bisschen Ehrgeiz gehört natürlich auch dazu. So spornt der Erfolg des Teamkollegen natürlich schon an. 

Nach dem ersten Teil, den wir in circa einer Stunde schaffen, stärken wir uns ein bisschen. Inzwischen ist auch die Blaskapelle angekommen und bereitet sich darauf vor, uns bei der zweiten Runde musikalisch zu unterstützen. 

Für mich hat es die zweite Runde in sich, da ich als erste im Team spiele und daher nicht von den Schlägen der anderen lernen kann. Aber unser Team kann einen großen Erfolg verzeichnen, ein "Hole in One". Bravo!

Nach erfolgreicher Beendigung des zweiten Durchgangs gibt´s ein zünftiges Mittagessen und die großartige Musik. Jeder berichtet von seinen Erfolgen und Ärgernissen und die Spannung steigt, was die eigene Platzierung angeht.

Am Abend ist es dann endlich soweit. Nach einem leckeren Essen im Ahorngarten mit Spanferkel der Metzgerei Endraß aus Bad Oberdorf und weiterne Köstlichkeiten werden endlich die Gewinner verkündet. Hierbei wird zwischen der deutschen Meisterschaft und der offenen Meisterschaft unterschieden, da bei erster natürlich nur deutsche Staatsbürger mitmachen können.

Und der Gewinner ist....Albert Gross, der Senior Chef des Hotels.  In der offenen Meisterschaft muss er sich allerdings Peter Christensen (Präsident der Dänischen Krolfunion) geschlagen geben.

Bei den Damen gewinnt Margareta Jörg aus Unterjoch, die dort einen Krolfplatz ihr eigenen nennen darf. Die Tocher Peters Mette Christensens gewinnt die offene Meisterschaft, dicht gefolgt von Ihrer Mutter Lene, die Zweite wird. Damit ist die Familie Christensen die erfolgreichste Krolf-Familie des Jahres 2015, gefolgt von den Grossens, bei denen sich Dr. Marion Gross über den dritten Platz der deutschen Damen freuen darf.

Deutsche Meisterschaft:

  • 1. Platz: Margaretha Jörg/Albert Gross
  • 2. Platz: Sandra Kampa/Tim Heuel
  • 3. Platz: Dr. Marion Gross/Martin Futterknecht

Offene Meisterschaft:

  • 1. Platz: Mette Christensen/Peter Christensen
  • 2. Platz: Lene Christensen/Albert Gross
  • 3. Platz: Margaretha Jörg/ Tim Heuel & Niels Knudsen

Der Abend bleibt warn und trocken und so sitzen wir noch lange draußen und genießen das Leben! Vereinsformalien erledigen wir natürlich auch.

Die Gesamt-Liste aller Platzierungen finden Sie innerhalb der nächsten Tage auf der "Krolf-Seite".

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