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Meine Lieblingsbücher, für Sie rezensiert

20.04.2026 - Geschrieben von Sabine Gross

Ich liebe es zu lesen und lese sehr viel. Insofern sind diese Bücher meine Lieblingsbücher der letzten 2-3 Jahre, ansonsten wäre die Liste nahezu endlos. Vor dem neuen Spa-Café richte ich gerade einen Bereich ein, in dem ich alle Bücher für Sie sammle, zum reinschnuppern. Viel Spaß beim Lesen!

Sabines Leseempfehlungen

Hier meine Top 54 (50 haben nicht gereicht) im wilden Genre-Mix, sortiert nach dem Nachnamen des Autors/der Autorin.

Sonderdezernat Q – erster Band

von Jussi Adler Olsen

Spätestens seit dem Erfolg von Henning Mankel lese ich auch gerne mal einen Kriminalroman, wenn er gut ist. Sehr gut um genau zu sein. Für mich ist dabei am Wichtigsten, dass mich das Buch so sehr fesselt, dass es mir nahezu unmöglich wird, es wegzulegen. Das ist die hohe Kunst und längst nicht alle Krimi-Autoren meistern diese so bravourös, wie Jussi Adler Olsen. Gerade ist der zehnte Band seiner Carl-Mörck-Reihe erschienen, die perfekte Gelegenheit, um Ihnen alle zehn Bücher ans Herz zu legen. Schon die ersten Sätze damals zogen mich in Ihren Bann, denn die Geschichte beginnt nicht mit Carl, sondern dem Opfer: „Sie kratze sich an den glatten Wänden die Fingerspitzen blutig und hämmerte mit den Fäusten an die dicken Scheiben, bis sie ihre Hände nicht mehr spürte.“ Carl selbst, ist eher der Antiheld, zu unbequem und damit auf das Abstellgleis oder besser gesagt in den Keller des Präsidiums geraten. Schafft er es, den Fall zu lösen? Allein?


Der Wind kennt meinen Namen

von Isabel Allende

Verschiedene Zeiten, Länder, Kinder und doch eint sie ein Schicksal, die Flucht aus der Heimat. Beginnend mit Samuel, einem deutschen Juden, der als Kind vor den Nazis gerettet wird, über Letizia, die mit Glück der Zerstörung ihres ganzen Dorfes entgeht bis hin zur kleinen Anita, die in der Jetzt-Zeit aus El Salvador in die USA flieht und dort von ihrer Mutter getrennt wird. Eine bewegende Geschichte, die zeigt, was Menschlichkeit bewirken kann.


Frau Komachi empfiehlt ein Buch

von Michiko Aoyama

Ein japanisches Buch, welches ich auf Englisch geschenkt bekommen habe. Ungeachtet der Tatsache, dass ich lieber deutsch lese, hat mich dieses Buch nach einigen Seiten sehr angenehm überrascht. Im Grunde handelt es sich um fünf Kurzgeschichten, die dadurch verknüpft sind, dass alle darin vorkommenden Hauptpersonen - während einer Lebenskrise - die Bibliothek besuchen. Das große Talent der Bibliothekarin Frau Komachi besteht darin, neben dem gewünschten auch ein auf den ersten Blick absurdes Buch zu empfehlen, welches das Potential hat, die Inititalzündung für die Veränderung der eigenen Situation des Lesenden zu bewirken. Ein herrlich positives Buch, das nebenbei ein paar Interessante Einblicke in die Lebenswirklichkeit in Japan bietet. 

Alte Sorten
von Ewald Arenz

Die große Stärke von Ewald Arenz ist es, Geschichten so zu erzählen, dass man ganz in deren Bann gerät, auch wenn manchmal sehr wenig passiert. Der Zufall oder das Schicksal will es, dass Sally, 17 Jahre alt, offensichtlich ausgerissen und die Bäurin Liss, verschlossen und tief in die täglichen Arbeiten versunken sich begegnen und finden. Sally, die eigentlich nur eine Nacht auf dem Hof verbringen will, bleibt erheblich länger und findet in Liss genau den Menschen, den sie braucht. Aber was ist eigentlich los mit Liss? Was ist deren Geheimnis?
Ein unbedingter Lesetipp von mir.


Der große Sommer

von Ewald Arenz

Die Sommerferien stehen vor der Tür, nur Frieder Büchner muss bei seinen Großeltern bleiben, um auf die Nachprüfungen zu lernen Eine Katastrophe, doch am Ende der Sommer seines Lebens.

Weise und unglaublich gut erzählt. So gut, dass man plötzlich wieder genau weiß, wie es war 16 zu sein.


12 Gesetze der Dummheit

von Henning Beck

Der Autor selbst ist promovierter Neurowissenschaftler und nimmt sich in 12 Kapiteln, 12 klassische Denkfehler vor, welche verhindern, dass wir als (Welt-)-Gesellschaft die besten Entscheidungen für die Zukunft treffen, wie es der etwas plakative Titel des Buches bereits nahelegt. Das Buch ist gut geschrieben und bei einigen Aspekten, fühlte ich mich durchaus ertappt, auch wenn ich nicht jeder Argumentation vorgehaltlos folgen konnte. Lesenswert ist das Buch allemal, denn manchmal ist es ja auch ein einziger Gedankenanstoß, der etwas bewirkt.


Die Chemie des Todes

von Simon Beckett

Der erste Band der David-Hunter-Reihe – und für mich einer der stärksten. Der forensische Anthropologe David Hunter hat sich nach einem persönlichen Schicksalsschlag in ein kleines Dorf zurückgezogen. Doch die Ruhe hält nicht lange, als eine grausam zugerichtete Leiche gefunden wird.

Was dieses Buch besonders macht, sind die detaillierten Einblicke in die forensische Arbeit – faszinierend und gleichzeitig nichts für schwache Nerven. Dazu eine dichte Atmosphäre und eine Handlung, die mich bis zum Schluss nicht losgelassen hat.

Ich würde empfehlen, mit diesem Band zu beginnen – danach versteht man die Entwicklung der Figur umso besser.


Irre Wolken

von Markus Berges

Es ist das erste Buch, welches ich von diesem Autor lese, doch es wird sicher nicht das letzte sein. Die Geschichte des übergewichtigen, schüchternen Jungen, der sich für ein „Freiwilliges soziales Jahr“ in der Psychiatrie seines Heimatortes entscheidet, verschlinge ich geradezu. Ein Buch über ein Stück wahres Leben, die erste Liebe und das Erwachsen werden, alles im April 1986 vor dem Hintergrund der Tschernobyl-Katastrophe. Interessant: Der Autor selbst hat als Zivildienstleistender in der Psychiatrie gearbeitet. Eine echte Empfehlung von mir.

Eine Liebe in Gedanken
von Kristine Bilkau

Die Geschichte erzählt von einer Frau, die die Wohnung ihrer Mutter nach deren Tod ausräumt und in Erinnerungen schwelgt. Dabei findet sie Briefe, die ein neues Licht auf die erste große Liebe der Mutter werfen und reist zurück in diese Zeit. Ich empfinde die Geschichte als traurig, aber schön.

Susanna
von Alex Capus

Auf Basis einer wahren Geschichte erzählt, was wirklich unglaublich ist. Schon als kleines Mädchen war Susanna etwas Besonderes. Geboren in einer kleinen Stadt in der Schweiz, Ende des 19. Jahrhunderts führt Sie das Leben nach New York und letztendlich ins Reservat zu Sitting Bull, dem Häuptling der Lakota. Susannas Leben, beschrieben vor dem Hintergrund der Zeitenwende, ist unglaublich spannend und einzigartig.
Ein besonderes Buch.

Der Zopf

von Laetitia Colombani

Drei Frauen, drei Kontinente, drei völlig unterschiedliche Leben – und doch sind sie auf berührende Weise miteinander verbunden. Smita in Indien, die sich nach einem besseren Leben für ihre Tochter sehnt. Giulia in Italien, die plötzlich Verantwortung für die Familientradition übernehmen muss. Und Sarah in Kanada, erfolgreiche Anwältin, deren Welt ins Wanken gerät.

Ein leises, aber sehr kraftvolles Buch über Mut, Selbstbestimmung und die Frage, wie viel wir bereit sind zu verändern. Ich habe es an einem Nachmittag gelesen und war danach noch lange gedanklich bei den drei Frauen.

Meine geniale Freundin
von Elena Ferrante

Schon etwas älter, ich habe die vierteilige „Neapolitanische Saga“ vor Jahren gelesen. Und dennoch bleibt mir die Geschichte immer noch im Kopf. Da das selten passiert, möchte ich Sie daran teilhaben lassen. Zwei beste Freundinnen, die unterschiedlicher nicht sein können: Lila, wunderschön, unangepasst, unglaublich klug und Elena, viel unauffälliger, brav und ehrgeizig. Sie wachsen auf in einem armen Viertel in Neapel in den 1950er Jahren, in dem es rau zugeht. Sie bleiben Freundinnen, über sechs Jahrzehnte, obwohl eine den Sprung in eine andere Welt schafft und die andere nicht. Als eine der beiden verschwindet, versinkt die andere tief in Erinnerungen. Ein wundervoll geschriebenes Buch, doch nicht ohne Schmerz. Manchmal habe ich die Fäuste geballt vor unbändiger Wut. So ungerecht kann das Leben sein. Für alle, die das aushalten, eine unbedingte Empfehlung.


Paradise Garden

von Elena Fischer

In diesem, für den deutschen Buchpreis nominierten, Buch, schildert die 14 Jährige Billie ihr gemeinsames Leben mit ihrer Mutter, in einem der Armenviertel ihrer Stadt, welches trotz des offensichtlichen Geldmangels glücklich ist, bis die ungarische Großmutter krank wird und bei Ihnen einzieht. Ein mitreißendes Buch, das ich in wenigen Tagen ausgelesen habe und wärmstens weiterempfehle.


Seemann vom Siebener

von Arno Frank

Ein Sommerroman, doch nicht oberflächlich unterhaltsam, sondern mit erstaunlich viel Tiefgang. Eine Hommage an das Freibad im Dorf, seine Geschichten, Akteure, Genießer. In der Leichtigkeit dieses einen erzählten Sommertags, schwingt die Vergangenheit und das reale Leben jedes Einzelnen Anwesenden mit. Liebevoll über verschiedene Zeitebenen erzählt, fühlt man sich den Menschen nah und diesem Tag.
Ich habe ein paar Seiten gebraucht, bis ich mich eingelesen hatte. Dann war ich aber nicht mehr loszueisen.


Die Hummerfrauen

von Beatrix Gerstberger

Ein wunderschöner Frauenroman, den ich besonders für eine Urlaubsreise sehr empfehlen kann. Wir begleiten drei starke Frauen durch Ihr Leben in einem kleinen Fischerort in Maine.
Ein Buch über Familie, Freundschaft und Liebe.


Die Mitternachtsbibliothek

von Matt Haig

Nora, Mitte dreißig, ist so frustriert von Ihrem Leben und so voller Reue bezüglich der Entscheidungen, die sich an diesen Punkt geführt haben, dass sie sich beschließt, Ihrem Leben ein Ende zu setzen. Doch, als sie aufwacht, erwartet sie eine Bibliothek und ihre alte Bibliothekarin mit einer unerhörten Möglichkeit. Alle Bücher dort, sind Versionen Ihres Lebens, auf Basis anderer Handlungen. Und so springt sie in eines davon, ein Leben, in dem sie nicht Ihren Verlobten ein paar Tage vor der Hochzeit verlassen hat. Doch dabei bleibt es nicht… Ein unterhaltsam geschriebenes Buch, dem ein wirklich spannendes Gedankenspiel zugrunde liegt, welches mich sehr gut unterhalten hat.


Zur See

von Dörte Hansen

Eine leise, aber dafür umso intensiver erzählte Geschichte über eine Nordseeinsel und ihre Einwohner.
Eine Geschichte über Heimatverbundenheit, das Leben mit dem Tourismus und lebensveränderte Momente.
Schnell fühlt man sich ein in die Welt der alteingesessenen Seefahrer Familie Sander. Mutter Hanne hat quasi alleine Ihre drei Kinder großgezogen hat, da der Mann fast immer auf See war. Die Kinder leben auch heute noch auf der Insel, könnten unterschiedlicher nicht sein und sind doch innerlich verbunden.
Ich persönlich wurde nicht nur vom wunderschönen Schreibstil in den Bann des Buches gezogen, sondern auch von überraschenden Parallelen zu Vergangenheit und Gegenwart im Allgäu.

Eine kurze Geschichte der Menschheit
Yuval Noah Harrari

Ein Buch, das ich erstaunlich leicht lesen konnte, obwohl es sich mit den ganz großen Themen der Menschheitsgeschichte beschäftigt. Yuval Noah Harari nimmt uns mit von den ersten Jägern und Sammlern bis in die heutige Zeit und schafft es dabei, komplexe Zusammenhänge verständlich und spannend darzustellen.

Besonders gefallen hat mir, dass diese Abhandlung sehr anschaulich erläutert, warum wir heute so leben, wie wir es tun. Themen wie Geld, Religion oder gesellschaftliche Strukturen werden so beleuchtet, dass man automatisch beginnt, das eigene Weltbild zu hinterfragen.

Ein wirklich interessantes Buch, das sich leicht liest und gleichzeitig zum Nachdenken anregt.


Homo Deus

Yuval Noah Harrari

Auch dieses Buch konnte ich sehr gut und flüssig lesen, obwohl es sich mit Zukunftsfragen beschäftigt, die es in sich haben. Während „Eine kurze Geschichte der Menschheit“ den Blick zurück richtet, geht es hier um das, was vor uns liegen könnte. Welche Rolle wird der Mensch künftig spielen, wenn Technologie und künstliche Intelligenz immer mehr Einfluss gewinnen? Was passiert, wenn wir beginnen, uns selbst zu optimieren? Trotz dieser großen Fragen bleibt das Buch gut verständlich und angenehm zu lesen. Viele Gedanken haben mich länger beschäftigt, weil sie gar nicht so weit entfernt erscheinen.

Ein spannendes Buch, das Denkanstöße gibt, ohne schwer zu sein. Aus heutiger Sicht ist dazu spannend, was jetzt schon eingetreten ist, über das er damals noch spekuliert hat.


Menschensöhne: Erlendur Sveinssons 1. Fall

Arnaldur Indriason

Ein ruhiger, fast schon melancholischer Krimi aus Island. Kommissar Erlendur Sveinsson ermittelt im Fall eines ermordeten Mannes, dessen Vergangenheit mehr Fragen aufwirft als Antworten liefert. Was mir besonders gefallen hat, ist die Art des Erzählens: weniger reißerisch, dafür sehr atmosphärisch und mit viel Raum für die Figuren. Die Landschaft, die Kälte und die Einsamkeit spiegeln sich auch in den Menschen wider. Kein klassischer „Pageturner“, aber ein sehr intensives Buch, das nachwirkt.

Für alle, die leise Krimis schätzen, eine Empfehlung.


Das erste Opfer (Oxen Reihe)

Jens Henrik Jensen

Der Auftakt einer Reihe, die mich sofort gepackt hat. Niels Oxen, ehemaliger Elitesoldat, lebt zurückgezogen im Wald, gezeichnet von seinen Einsätzen. Doch als er zufällig in einen Mordfall hineingerät, beginnt eine Geschichte, die weit über ein klassisches Verbrechen hinausgeht.

Spannend, düster und mit einer Hauptfigur, die Ecken und Kanten hat. Genau das macht den Reiz aus. Die Handlung ist komplex, aber gut nachvollziehbar und steigert sich kontinuierlich.

Für alle, die Krimis mögen, die etwas tiefer gehen, eine echte Empfehlung.


Quality Land

Marc Uwe Kling

Kling ist vielen von den Känguru Comics in „der Zeit“ bekannt oder von den „Känguru Chroniken“. In seinem 2017 erschienen Roman, begibt er sich in eine andere Erzählwelt, aber entfernt sich nicht von seiner humoristischen Kritik an unserer Gesellschaft. In diesem Fall der Gesellschaft der Zukunft. Mit seiner wirklich urkomischen und teils absurden Geschichte um Peter Arbeitslos entwickelt er auf einer zweiten Ebene eine Zukunftvision, von der wir manchmal gar nicht so weit entfernt zu sein scheinen. Ich sage immer „ich bin unlustig“, weil mich selten Comiker oder Witze zum Lachen bringen. Aber dieses Buch hat mich köstlich unterhalten.

Ja, nein, vielleicht
Doris Knecht

Irgendwo habe ich neulich gelesen, dass keine schöner über das Älterwerden schreibt, wie Doris Knecht und ich bin geneigt dem zuzustimmen. Die Ich-Erzählerin, Mitte 50, erfolgreiche Autorin, geschieden, zwei Kinder, ist eine Frau, die im Leben steht. Sie hat einen Hund, eine beste Freundin, Freunde, Schwestern, denen Sie nicht unbedingt nahesteht und einen Zahn, der nicht mehr zu retten ist. Reflektiert und weise wird der innere Dialog, zwischen Vernunft und Gefühl beschrieben. So treffend und gut, immer wieder in neuen Situationen, zum Beispiel beim zufälligen Wiedersehen mit einem alten Liebhaber, dass ich mehrfach meinem Mann direkt davon berichten musste.


Die Milleniums-Trilogie

Stieg Larsson

Für alle Krimifans ein Muss und nicht umsonst ein absoluter Bestseller. Eine unglaublich spannende Geschichte, rund um Mikael Blomkvist, Investigativ-Journalist, Frauenheld und Miteigentümer der Zeitschrift Millenium und Lisbeth Salander, hochtalentierte Hackerin, sozial eingeschränkt und kompromisslos. Gemeinsam sind Sie auf der Suche nach Wahrheit und Gerechtigkeit und geraten damit naturgemäß in Gefahr.

Insgesamt gibt es neun Bücher, von denen aber nur die ersten drei von Stieg Larsson sind. Doch auch die weiteren (ich habe inzwischen sechs gelesen) kann ich persönlich wärmstens empfehlen. Ich selbst habe sie verschlungen.


Was man von hier aus sehen kann

Mariana Leky

Der Klappentext beginnt mit "Immer wenn Selma von einem Okapi träumt, stirbt jemand". Doch bei diesem Buch handelt es sich keinesfalls um einen Krimi, sondern um ein sehr feinsinniges Buch, dass seine Hauptdarsteller und die Geschichte liebevoll entwickelt. Eine Geschichte in der meist nicht viel passiert und im Innenleben der Personen doch. Eine Geschichte über die verschiedenen Formen der Liebe und des Ringens um selbige. So begleiten wir unsere Protagonistin - Luise, zehn Jahre alt - bis tief in ihr Erwachsenenleben.

Ich persönlich habe einen Moment gebraucht, bis mich die Geschichte in ihren Bann gezogen hat. Ich denke am Wichtigsten es ist, dem Buch einige Zeit am Stück zu widmen, dann lässt es einen auch nicht mehr los. 


Wir werden jung sein

Maxim Leo

Was wäre eigentlich, wenn wir alle ewig leben könnten? Welche wirtschaftlichen, sozialen und ethischen Fragen kämen dadurch auf? Diese rein theoretische Überlegung wird in diesem Buch schnell zu einer praktischen Notwendigkeit als Teilnehmer einer Medikamentenstudie plötzlich jünger werden. Die aus Sicht der verschiedenen Protagonisten erzählte Geschichte ist hierbei nicht über die Maßen philosophisch, sondern unterhaltsam und nachvollziehbar. Ich habe das Buch während einer Zugfahrt ausgelesen.


Sylter Welle

Max Richard Leßmann

Gekauft habe ich den Spiegel-Bestseller, weil mich das Titelbild angesprochen hat. Auch wenn das keine gute Auswahlmethode ist, hat es sich in diesem Fall bewährt. Ein wunderschönes Buch, in dem der Autor über seine Familie, insbesondere seine Großeltern schreibt. Ein unaufgeregtes Buch, das leise und aufrichtig erzählt, das zeigt, was Liebe ausmacht, gerade wenn man sehr verschieden ist. Und wie es sich anfühlt, wenn sich das Leben der Großeltern dem Ende zuneigt. Eine unbedingte Empfehlung meinerseits.


Die sieben Schwestern

Lucinda Riley

Hierbei handelt es sich genau genommen nicht um ein Buch, sondern um eine acht-teilige Reihe. Der kürzlich verstorbene „Pa Salt“ hat sieben Mädchen adoptiert, die in einer Villa in der Schweiz sehr privilegiert aufgewachsen sind. Die ersten sieben Teile legen Ihren Fokus jeweils auf eine der Schwestern. Der achte Band – welcher nicht mehr von der verstorbenen Autorin, sondern ihrem Sohn geschrieben wurde – bringt die Geschichte zu einem runden Abschluss. Der Aufbau ist in jedem Buch gleich. Pa Salt hinterlässt jeder Tochter einen Brief und einen Gegenstand und schickt sie im Prinzip auf eine Reise in ihre genetische Vergangenheit. Auf der anderen Erzählebene wird die Geschichte der jeweiligen Vorfahren entwickelt. Daraus ergibt sich eine ganz besondere Spannung. Zusätzlich interessant finde ich die Tatsache, dass der Hauptfokus der Geschichte immer in einer anderen Zeit und an einem anderen Ort in der Welt spielt und man ganz nebenein in historische Welten eintaucht.

Ich habe die Bücher verschlungen, eines davon sogar an einem Tag, direkt nach Kauf.


Solange wir leben

David Safier

Der Autor, bekannt durch Bücher wie „Mieses Karma“ bewegt sich mit diesem Roman über seine eigenen Eltern aus seiner Komfortzone. Er selbst sagt: «Nie wäre ich auf die Idee gekommen, über meine Eltern zu schreiben, wenn sie nicht das Leben von großen Romanfiguren geführt hätten. » Und ich kann ihm nur recht geben, das haben Sie. Der Wiener Jude und die deutsche Waltraut treffen sich entgegen aller Wahrscheinlichkeit nach dem 2. Weltkrieg in Deutschland, wodurch eine große, aber keineswegs leichte Liebesgeschichte ihren Anfang nimmt.

Gefühlvoll und spannend erzählt, führte dieses Buch dazu, dass mein Einschlafritual „Lesen“ eher zu Schlafentzug führte.


Der Schatten des Windes

Carlos Ruiz Zafón

Der erste Band einer vierteiligen Buchserie, der bereits 2003 in Deutschland veröffentlicht wurde und damals ein paar Wochen die Bestsellerlisten beherrschte. Ich persönlich bin im Buchregal wieder darauf gestoßen und erneut zieht mich die Geschichte in ihren Bann, die im Barcelona um 1945 spielt. Daniel Sempere, der Sohn eines Buchhändlers, wird von seinem Vater an einen geheimen Ort mitgenommen - den Friedhof der vergessenen Bücher. Beim ersten Besuch darf man sich eines der Bücher aussuchen, für das man fortan die Verantwortung trägt. Der Legende nach sucht aber das Buch den Menschen aus, nicht anders herum. So scheint es auch bei Daniel zu sein, der aufgrund des Buches „Der Schatten des Windes“ in einen Strudel eigentümlicher Ereignisse gerät. Wunderbar zu lesen, etwas mystisch und fesselnd. 

25 letzte Sommer
Stephan Schäfer

Der Erzähler - Vater, Ehemann, beruflich sehr eingespannt - fährt alleine aufs Land und begegnet zufällig dem Kartoffelbauern Karl, dessen aufgeschlossene Art ihn entwaffnet. Und so verbringen Sie überraschend den Tag zusammen und stellen sich – und irgendwie auch uns – Fragen, die tiefer gehen, als man es von einer solchen Zufallsbekanntschaft erwarten würde. Ein wundervolles Buch, ich selbst habe es an einem Nachmittag durchgelesen. Es ist kurzweilig, weise und regt durchaus zum Denken über das eigene Leben an, ohne dabei schwer zu sein. Eine absolute Empfehlung von mir.


Beklaute Frauen

Leonie Schöler

Das Buch der Historikerin & Instagram-Stars erzählt nach einem kurzen historischen Abriss Geschichten, in den Frauen dem Ruhm und der Anerkennung Ihrer Leistungen beraubt wurden. Wie oft, wurde die Geschichte umgeschrieben, Preise an männliche Mitstreiter vergeben und wie ist eigentlich der Stand der Dinge heute? Alles keine einfachen Fragen und so konnte ich das Buch – wenn auch gut geschrieben – nur Stück für Stück lesen und verarbeiten. Empfehlen würde ich es dennoch, Männern wie Frauen, vorallem als Gedankenanstoß.


Ein ganzes Leben

Robert Seethaler

Andreas Egger ist arm geboren, an harte Arbeit gewöhnt und erwartet nicht viel vom Leben. Er schließt sich bereits als junger Mann einem der ersten Bergbahnbau-Trupps an. Und so wird neben seiner Lebensgeschichte, auch die Geschichte des Alpentourismus ein Stück weit erzählt. Es ist mir nicht ganz leicht gefallen das Buch zu lesen, aber im Rückblick hat es mich tief bewegt. Daher – mit einer gewissen Einschränkung – eine Leseempfehlung von mir.


Jaffa Road

Daniel Speck

Die Geschichte, die sich über drei Bücher und drei Generationen erstreckt kam mir anlässlich des schrecklichen Konflikts in Nahost wieder in den Sinn. Besonders Jaffa Road entführt uns in eine Welt um und nach dem zweiten Weltkrieg und beleuchtet einfühlsam und nachvollziehbar - anhand des Lebens der Protagonisten - die Situation beider Seiten. Mich haben alle Bücher tief bewegt, vorallem Jaffa Road, welches ich versehentlich als erstes gelesen hatte.


Fräulein Gold

Anne Stern

Inzwischen sind sieben Bände dieser Romanreihe erschienen, die ich jedes Mal innerhalb von ein paar wenigen Tagen verschlungen habe. Die Geschichte beginnt Anfang der 1920er Jahre und erzählt vom Leben Hulda Golds in Berlin, Ihres Zeichens Hebamme und Kämpfernatur. Neben romantischen und gesellschaftlichen Ereignissen, gilt es auch jedes Mal einen Kriminalfall aufzuklären, der aber nicht im Vordergrund steht. Es ist leichte Lektüre, mitreißend geschrieben. Bei uns gibt es Band 1, 2 & 3. Genau das Richtige für den Urlaub.


Als Großmutter im Regen tanzte / Und Großvater atmet mit den Wellen / Wir sehen uns wieder am Meer

Trude Teige

Als Juni nach dem Tod ihrer Mutter Lilla in deren Elternhaus fährt, um den Nachlass zu regeln und über ihr eigenes Leben nachzudenken, findet sie ein altes Foto, das Fragen aufwirft. So entfaltet sich eine berührende Geschichte, die sowohl in der Gegenwart als auch in der Jugendzeit ihrer Großmutter spielt.
Der Roman ist traurig und gleichzeitig hoffnungsvoll – mit dem festen Glauben daran, dass Menschen viel überwinden und wieder glücklich werden können.
Ein bewegendes Buch, das ich nur wärmstens empfehlen kann.

Dies ist das zweite Buch einer Trilogie, das allerdings nicht direkt aufeinander aufbaut und so auch vor dem ersten Band über die Großmutter gelesen werden kann. Die norwegischen Brüder Konrad und Sverre arbeiten zur Zeit des zweiten Weltkriegs als Seeleute im indischen Ozean, als Schiff und Besatzung von den Japanern angegriffen werden. Sverre wird an Bord der Feinde genommen, Konrad kann sich retten. Doch wie geht sein Leben von diesem Moment an weiter? Die Spannung trägt mich schnell durch dieses Buch, das wunderbar erzählt und auch erschütternd ist. Unbedingt lesen!

Dies ist das dritte Buch einer Trilogie, das man theoretisch auch unabhängig lesen kann, ich empfehle es aber nur, wenn man nicht vorhat, die anderen beiden zu lesen. Und das wiederum empfehle ich ausdrücklich nicht. Ich liebe diese Bücher, auch bzw. weil sie bei mir selten länger als einen Tag „halten“, vor sie fertiggelesen sind. Alle drei Bücher beschäftigen sich mit Ereignissen aus dem zweiten Weltkrieg, dieses Mal mit der Norwegerin Birgit, deren Weg aus der norwegischen Provinz über das vom Krieg hart getroffenen Bodø bis nach Moskau führt. Der Autorin ist es wichtig, anhand der fiktiven Erzählungen die reale Geschichte aus Sicht der Frauen zu beschreiben. Eine absolute Empfehlung meinerseits.


Sieben Sommer

Paige Toon

Liv kommt für den Sommer nach Beendigung eines Bildhauer- Lehrgangs in Florenz zurück in die Heimat, eine englische Küstenstadt und beginnt dort zu jobben. Was als Sommer der Freiheit mit einer großen Liebe beginnt, endet plötzlich und hart. Ein süßer Liebesroman, gut gemacht. Aber nicht mehr als das.


22 Bahnen

Caroline Wahl

Wer schon mehrere Buchtipps von mir gelesen hat ahnt, dass es mir gut geschriebene Geschichten, in denen oberflächlich nicht viel passiert angetan haben. Vorallem die, die feinfühlig und detailliert eine alltägliche Geschichte erzählen, die einen in Ihren Bahn zieht. Dieses Buch habe ich an einem Tag gelesen, das sagt wohl schon alles. Kurz zum Inhalt: Erzählt wird die Geschichte von Tilda, einer jungen Studentin, ihrer erheblich jüngeren Schwester Ida und ihrer alleinerziehenden, alkoholkranken und depressiven Mutter. Leicht ist es nicht, dieses Leben, aber Verzagtheit kommt für Tilda nicht in Frage. Sie verdient nebenher Geld, kümmert sich um die Schwester und schwimmt jeden Tag 22 Bahnen. Doch ihr Studium neigt sich dem Ende, ein Trauma ihrer Vergangenheit will aufgearbeitet werden und wer weiß, vielleicht ist ein anderes Leben möglich… Nicht umsonst ein Spiegelbestseller.


Hard Land

Benedict Wells

"In diesem Sommer verliebte ich mich, und meine Mutter starb." Dieser erste Satz war es, der mich direkt ins Buch hineinzog, welches ich dann auch in wenigen Tagen gelesen habe. Der Autor nimmt uns mit in die Sommerferien von Sam, knapp 16 Jahre alt, ein Außenseiter, ohne Freunde, der in den 80ern in einer amerikanischen Kleinstadt lebt, die dem Niedergang geweiht scheint. Um einen Aufenthalt bei seinen Cousins zu verhindern, die ihn immer schlecht behandeln, bewirbt er sich im örtlichen Kino. Und trifft damit eine Entscheidung, die sein Leben nachhaltig prägt. Eine Geschichte über Freundschaften, die erste Liebe, das Erwachsenwerden und die Trauer. Aber keine Sorge, das Buch ist keineswegs düster, sondern klug erzählt und sehr mitreißend. Eine absolute Empfehlung von mir.


Zwischen Welten

Juli Zeh

Als moderner Briefroman - mit Mails und WhatsApp Nachrichten - aufgebaut, entwickelt sich der Diskurs unserer beiden Protagonisten mal schnell und mal langsam. Beide Mitte vierzig. Er promoviert, stellv. Chefredakteur einer großen Hamburger Zeitung, Single. Sie (seine ehemalige Studienkollegin, Mitbewohnerin und engste Vertraute) hat das Studium abgebrochen und den elterlichen Hof in Ostdeutschland übernommen und lebt dort mit ihrem Mann und zwei Kindern. Nach einem sehr missglückten Zufallstreffen 20 Jahre nach dem letzten Kontakt treten die beiden in einen intensiven Austausch, der extrem unterschiedliche Haltungen, Beschimpfungen und Konflikt erträgt. Auf diese Weise werden uns LeserInnen nicht nur die Leben , Hoffnungen und Ängste der beiden Personen, sondern insbesondere verschiedene Perspektiven zu den großen gesellschaftlichen Themen unserer Zeit aufgezeigt.

Ich persönlich musste mich erst etwas an diese Art Roman gewöhnen, wurde dann aber sehr schnell von der Dynamik erfasst und konnte es kaum weglegen. Ihre Sabine Gross


Unter Leuten

Juli Zeh

Wer schon öfter meine Buchtipps gelesen hat, weiß, dass ich diese Autorin grundsätzlich sehr zu schätzen weiß. Auch „Unter Leuten“ hat mich wieder vollkommen überzeugt. Sie versteht es einfach, wie keine Zweite, die Menschen in Ihrem Werken so vorurteilsfrei und „verstehend“ zu beschreiben, dass man selbst einen gewissen Grad an Verständnis für sie aufbringt, auch wenn Handlungen und Haltungen überhaupt nicht den eigenen entsprechen. Das Buch „Unter Leuten“ handelt vom gleichnamigen Ort im ehemaligen Ostdeutschland und entwickelt eine spannende Geschichte rund um den geplanten Bau von Windkrafträdern, die neben aktuellen politischen Themen auch historische Hintergründe, Konflikte zwischen Stadtflüchtenden und Alteingesessenen und ganz viel Menschlichkeit mittransportiert. Wirklich lesenswert!


Die hellen Tage

Bánk Zsuzsa

Eine leise, langsam erzählte Geschichte über die Freundschaft, Trauer, Schicksalsschläge und Toleranz. Als die Mädchen Teri und Aja sich treffen ist klar, sie trennen sich nie mehr. Und als später Karl zu ihnen stößt, scheint es als wäre er nie nicht da gewesen. Diese innige Verbindung bringt auch deren Mütter/Eltern zueinander, so verschieden sie auch sind. Ein schönes Buch.


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