Die Entstehung von Krolf
Unsere langjährigen Gäste werden sich sicher erinnern, dass ursprünglich auf der Wiese unter dem Hotel Ponys weideten. Diese hatten die Schwestern von Armin Gross - Ariane und Aurelia - von ihrem Großvater geschenkt bekommen. Aber das Leben zieht weiter und die Schwestern in die Ferne. Somit gab es niemanden mehr, der die Tiere gut versorgen konnte. Wie gut traf es sich da, dass einer unserer Nachtportiers zwei Ponys für seine Kinder suchte und gleich mit seinem Bauernhof den passenden Ort dazu zu bieten hatte. Dort durften die Tiere in beschaulicher Umgebung ihren Ruhestand genießen.
Nachdem die Wiese unter dem Hotel nicht mehr als Ponyweide genutzt wurde, stellte sich natürlich die Frage, was man mit so viel schöner Fläche anstellen möchte. Ziemlich schnell war klar, dass es etwas sein sollte, woran unsere Gäste Freunde, wenn nicht sogar Spaß hatten. Nach einigem hin und her überlegen, entwickelten Armin und Albert ein eigenes Spiel: Mit Kroketschläger und Hockeyball muss man dabei - ähnlich zu Golf - Löcher in einem Parcours treffen. Als Name bot sich eine Mischung aus Kroket und Golf an. Das war die Geburtsstunde von Krolf. Oder doch nicht?
Im Jahr 2006 erfanden wir den Sport Krolf. Um kurze Zeit später festzustellen, dass wir weder das Spiel noch den Namen erfunden haben. In Dänemark erfreut sich der Sport bereits einiger Beliebtheit. Es gibt 38 Clubs, 1200 Mitglieder und eine Weltmeisterschaft, an der wir inzwischen auch teilgenommen haben. Um sicherzugehen, dass niemand auf uns böse ist, wenn wir das Spiel auch hier betreiben, wenden wir uns an den Krolf-Präsidenten Peter Christensen, welcher sich sogar sehr über die Ausweitung des Sports freut. Daraus ist inzwischen eine schöne Freundschaft mit Besuchen und Gegenbesuchen entstanden.
Als das Spiel Krolf seine Anfänge nahm, war alles noch ganz einfach. Der Rasen war mittelmäßig gut gemäht und an den Rändern wucherte das sehr hohe Gras. Ein echtes Naturhindernis. Mit der Zeit wurde der Parcours immer professioneller. Inzwischen mähen 2 Robomäher selbigen. Da wir uns aber dem Thema Nachhaltigkeit verschrieben haben und gerne eine artenreiche insektenfreundliche Wiese haben möchten, planen wir derzeit die Robomäher doch wieder nur Bahnen mähen zu lassen und in den Zwischenräumen ein Blumen- und Insektenparadies wachsen zu lassen.
Gespielt wird immer von April - Oktober (etwas abhängig von der Witterung).
Schläger und Unterlagen sind für 5 € pro Person an der Rezeption erhältlich.
Foto: Copyright: Udo Bernhard.