Hotel Prinz-Luitpold-Bad
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Schrecksee-Wanderung im Allgäu: Die schönste Route zum Bergsee

23.06.2026 - Geschrieben von Sabine Gross

Die Wanderung zum Schrecksee zählt zu den schönsten Bergtouren im Allgäu und gehört zu den meistgesuchten Wanderzielen in den Allgäuer Alpen. Wir sind den klassischen Weg bereits mehrfach gegangen und uns stand der Sinn nach etwas Neuem. Dieser Weg ist weiter, aber viel angenehmer – aus unserer Sicht.

Wer nicht allein zum Schrecksee gehen will: Armin Gross bietet begleitete Wanderungen an diesen Terminen an (für Hausgäste): 19. Juni 26 (war schön!), 24. Juli 26, 15. September 26

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Schrecksee-Wanderung – auf einen Blick

  • - Route: Neunerköpfle → Landsberger Hütte → Schrecksee → Hinterstein
  • - Dauer: ca. 6 Stunden
  • - Länge: ca. 16 km
  • - Höhenmeter: ca. 600 hm Aufstieg, ca. 1.000 hm Abstieg
  • - Schwierigkeit: Schwer (konditionell anspruchsvoll)
  • - Beste Zeit: Mitte Juni (je nach Schneelage) bis September
  • - Einkehr: Landsberger Hütte
  • - Schwimmen: Erlaubt
  • - Anreise: Mit Hindelang Gästekarte kostenlos per Bus möglich
  • - Highlight: Panoramablick von der Schochenspitze auf Schrecksee, Traualpsee und Vilsalpsee
  • - Begleitete Touren mit Armin Gross: 24. Juli und 15. September 2026

Wir starten nicht besonders früh und nehmen den Bus um kurz vor halb neun oberhalb des Hotels (Haltestelle Bad Oberdorf/Luitpoldbad) Richtung Oberjoch Iselerbahn und steigen dort in den Bus nach Tannheim. Praktischerweise ist diese Busfahrt in der Gästekarte Hindelangs enthalten. Anschließend fahren wir mit der Bahn auf das Neunerköpfle und sparen uns so einen anstrengenden Aufstieg. Von dort folgen wir den Schildern zur Landsberger Hütte. Diese erreicht man nach ca. 2 Stunden. Der Weg dorthin ist umrahmt von Blumenwiesen in ihrer ganzen Pracht. Wir machen den kleinen Abstecher auf die Schochenspitze, weil der Ausblick über die verschiedenen Seen von dort einfach spektakulär ist. Insgesamt gibt es zwar ein paar Aufstiege, aber nichts, was nicht zu meistern wäre.

In der Landsberger Hütte machen wir erst einmal Pause und genießen das leckere Essen dort. Besonders schön finden wir die große Auswahl nicht nur an Brotzeiten, sondern auch an warmen Speisen. So gestärkt gehen wir weiter Richtung Schrecksee (weitere ca. 2 Stunden). Dazu gehen wir quasi einmal über die Terrasse und hinten durch und folgen den Schildern zum Schrecksee. Auch hier gibt es dann und wann Anstiege, aber nichts Wildes. Die Bergwelt hier oben ist sehr beeindruckend, die Ausblicke auch. Am besten gefällt uns, dass man hier nahezu alleine läuft. Das ist sehr angenehm – die Ruhe, der Blick, die Natur.

Wenn man dann die letzten Schritte macht und über den Grat schaut, erblickt man den Schrecksee in seiner ganzen Schönheit, umrundet von der Bergwelt. Bei dem Anblick wird deutlich, warum er sich solcher Beliebtheit erfreut. Wir machen natürlich die obligatorischen Fotos und steigen zum See ab. Am See sind wir nicht mehr alleine – es wimmelt von Menschen und Sprachen. Erst hier wird einem richtig bewusst, wie bekannt der Schrecksee eigentlich ist.

Wir gehen ein Stück drum herum und lassen es uns nicht nehmen, ein kleines Bad zu nehmen. Das ist sehr erfrischend, ab Mitte Juli angenehm. Mein Mann schafft es sogar bis zur Insel. Wir ruhen dort nicht lange, denn wir möchten den vorletzten Giebelhaus-Bus bekommen. Oben an den Schildern steht 3 ¾ Stunden nach Hinterstein. Wir sind kurz schockiert – brauchen dann aber selbst unter 2 Stunden für den Abstieg (wobei wir nicht nach Hinterstein absteigen, sondern zum Auele). Den Abstieg über Geröll und Steine mag ich persönlich nicht besonders: Er ist zwar nicht technisch schwierig, erfordert aber bei unserem Tempo hohe Konzentration. Je nach Erfahrung, Kondition und Ausrüstung kann er erheblich länger dauern.

Wir haben dann sogar etwas Zeit zum Ausruhen, bis der Bus um ca. 17:15 Uhr kommt. Damit fahren wir nach Hinterstein und steigen beim Grünen Hut in den Linienbus nach Bad Oberdorf/Ortsmitte um. Das letzte Stück gehen wir noch hoch zum Hotel – auf die 5 Minuten kommt es jetzt auch nicht mehr an.

Und dann ab in den Außenpool und erst einmal entspannen. Ein Saunarundgang im Anschluss und wir sind fast wie neu. Und kommen sogar ohne großen Muskelkater am nächsten Tag davon – dafür übernehme ich aber keine Garantie.

Das Hotel Prinz-Luitpold-Bad ist ein idealer Ausgangspunkt für die Wanderung zum Schrecksee – vor allem wenn man im Anschluss noch einen Wellnessbereich zur Belohnung nutzen möchte. Wer dann noch ein Foto mit Hashtag #hotelprinzluitpoldbad postet, bekommt sogar einen kostenlosen Drink (Alpsider).

Unsere Tipps für die Schrecksee-Wanderung

  • - Nicht zu spät losgehen
  • -  Wanderstöcke mitnehmen – ohne ist besonders der Abstieg langwieriger und gefährlicher
  • - Genug Wasser mitnehmen
  • - Busfahrplan im Blick behalten
  • - Genug Bargeld mitnehmen – der Giebelhausbus ist nicht in der Hindelang Gästekarte enthalten 

Häufige Fragen zur Wanderung auf den Schrecksee

von uns beantwortet...

Wie lange dauert die Wanderung zum Schrecksee?

Die Rundwanderung über das Neunerköpfle, die Landsberger Hütte und Hinterstein dauert etwa 6 Stunden. Je nach Kondition und Tempo sollte man großzügig planen – der Abstieg über Geröll erfordert Konzentration und kann erheblich länger dauern als erwartet.

Wie schwer ist die Wanderung zum Schrecksee?

Die Tour gilt als schwer – nicht wegen technischer Schwierigkeiten, sondern wegen der Länge und Gesamthöhenmeter. Mit rund 16 Kilometern und etwa 600 Höhenmetern im Aufstieg sowie rund 1.000 Höhenmetern im Abstieg ist sie konditionell anspruchsvoll.

Welche Route zum Schrecksee ist die schönste?

Die Route über das Neunerköpfle und die Landsberger Hütte gilt als besonders schön. Sie führt durch abwechslungsreiche Hochgebirgslandschaften, bietet einen eindrucksvollen Panoramablick von der Schochenspitze und ist bis kurz vor dem See angenehm ruhig.

Kann man im Schrecksee schwimmen?

Ja, Baden im Schrecksee ist erlaubt. Ende Juli ist das Wasser erfrischend kühl, aber durchaus schwimmbar. Der See liegt auf fast 1.800 Metern Höhe, daher bleibt das Wasser selbst im Hochsommer frisch.

Darf man am Schrecksee zelten?

Nein. Der Schrecksee liegt im Naturschutzgebiet – Campen ist verboten und wird kontrolliert.

Wann ist die beste Zeit für die Schrecksee-Wanderung?

Die beste Zeit liegt zwischen Mitte Juni und September. Im Frühsommer können noch Schneefelder die Tour erschweren. Im Hochsommer empfiehlt sich ein früher Start oder eine Tour unter der Woche.

Kann man die Schrecksee-Wanderung mit Bus und Bahn machen?

Ja. Die Tour eignet sich gut für die Anreise mit öffentlichen Verkehrsmitteln. Gäste des Prinz-Luitpold-Bads starten direkt an der Haltestelle Bad Oberdorf/Luitpoldbad – die Busfahrt Richtung Tannheim ist in der Hindelang Gästekarte enthalten. Achtung: Der Giebelhausbus ist nicht in der Gästekarte enthalten.

Ist die Wanderung vom Hotel Prinz-Luitpold-Bad aus erreichbar?

Ja. Das Hotel liegt direkt an der Bushaltestelle Bad Oberdorf/Luitpoldbad und ist damit idealer Ausgangspunkt für diese Tour. Nach der Wanderung warten drei Pools, fünf Saunen und der Außenpool mit Blick auf die Allgäuer Alpen.

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