Unsere Top 10 Sommerwanderungen im Allgäu
09.07.2026 - Geschrieben von Sabine Gross
Auf einen Blick – unsere Top 10
- Schrecksee – ca. 6 Stunden · schwer
- Iseler – 4–5 Stunden · mittel bis schwer
- Rotspitze – 6–7 Stunden · schwer
- Engeratsgundsee – ca. 5½ Stunden · mittel
- Breitenberg – 6–8 Stunden · mittel bis schwer- Vilsalpsee – 2–5 Stunden (je nach Route) · leicht bis mitt
- Plättele & Laufbichl – ca. 2–3 Stunden · leicht bis mittel
- Hirschalpe & Alpe Klank – ca. 3–4 Stunden · mittel
- Zipfelsalpe – ca. 2 Stunden · mittel
- Willersalpe – ca. 2 Stunden bis zur Alpe · leicht
1. Schrecksee
Dauer: ca. 6 Stunden · Schwierigkeit: schwer
Der Schrecksee gehört zu den bekanntesten Wanderzielen im Allgäu – und das völlig zu Recht. Unsere Lieblingsroute führt über das Neunerköpfle und die Landsberger Hütte. Sie ist etwas länger als der klassische Weg, aus unserer Sicht aber deutlich schöner und abwechslungsreicher.
Ausführlicher Wanderbericht: Schrecksee-Wanderung im Allgäu – die schönste Route zum Bergsee
2. Iseler
Dauer: 4–5 Stunden · Schwierigkeit: mittel bis schwer
Eine der schönsten Gipfelwanderungen rund um Bad Hindelang. Besonders reizvoll: Sie können direkt vom Hotel starten und benötigen kein Auto. Wer möchte, kann die Tour auch mit der Bergbahn verkürzen.
3. Rotspitze
Dauer: 6–7 Stunden · Schwierigkeit: schwer
Für uns ist sie unser persönliches Matterhorn. Der markante Gipfel prägt den Blick vom Hotel und wirkt deutlich alpiner, als die Tour tatsächlich ist. Lediglich auf den letzten Metern ist eine kleine Kraxelei erforderlich – die Aussicht entschädigt für jeden Höhenmeter.
Ausführlicher Wanderbericht: Unser Matterhorn – die Rotspitze
4. Engeratsgundsee
Dauer: ca. 5½ Stunden · Schwierigkeit: mittel
Unser Geheimtipp. Wer eine Alternative zum Schrecksee sucht, findet hier einen spektakulären Bergsee inmitten der Allgäuer Hochalpen – deutlich ruhiger, landschaftlich aber mindestens genauso beeindruckend.
Ausführlicher Wanderbericht: Die Schrecksee-Alternative: Engeratsgundsee
5. Breitenberg
Dauer: 6–8 Stunden · Schwierigkeit: mittel bis schwer
Weniger bekannt als Schrecksee oder Rotspitze, aber landschaftlich mindestens genauso reizvoll. Unsere Rundtour führt von Hinterstein über die Älpele-Alpe auf den Breitenberg und zurück über den Häbelesgund – eine abwechslungsreiche Bergwanderung mit beeindruckenden Ausblicken auf die Allgäuer Hochalpen.
Ausführlicher Wanderbericht: Breitenberg – ein echtes Erlebnis
6. Vilsalpsee
Dauer: je nach Route 2–5 Stunden · Schwierigkeit: leicht bis mittel
Der Vilsalpsee im Tannheimer Tal zählt zu den schönsten Bergseen Tirols. Ob gemütlicher Spaziergang, Wanderung zur Vilsalpe oder längere Bergtour – hier findet jeder seine persönliche Lieblingstour.
Ausführlicher Wanderbericht: Vilsalpsee im Tannheimer Tal – Wandern, Parken & Tipps ab Bad Hindelang
7. Plättele & Laufbichl
Dauer: ca. 2–3 Stunden · Schwierigkeit: leicht bis mittel
Eine herrliche Genusswanderung im Hintersteiner Tal mit urigen Alpen, wunderschönen Ausblicken und gemütlicher Einkehr. Startpunkt ist das Giebelhaus. Von dort führt der Weg über die Engeratsgundalpe hinauf zur Alpe Plättele.
Ausführlicher Wanderbericht: Alpe Plättele – Bergromantik pur
Ausführlicher Wanderbericht: Sennalpe Laufbichl– echter Alpgenuss
8. Hirschalpe & Alpe Klank
Dauer: ca. 3–4 Stunden · Schwierigkeit: mittel
Zwei unserer Lieblingsalpen. Ob über den Ifenblick oder das Hirschbachtobel – beide Wege bieten traumhafte Ausblicke und führen zu gemütlichen Einkehrmöglichkeiten mit regionalen Spezialitäten.
Ausführlicher Wanderbericht:
Alpe Klank über das Hirschbachtobel
Hirschalpe über das Hirschbachtobel
Hirschalpe und Alpe Klank ab Oberjoch
9. Zipfelsalpe
Dauer: ca. 2 Stunden · Schwierigkeit: mittel
Eine wunderschöne Almenwanderung mit herrlichen Ausblicken. Besonders empfehlenswert ist der Abstecher zum Zipfelsfall, einem der schönsten Wasserfälle rund um Bad Hindelang. Startpunkt ist die Kirche in Hinterstein.
Ausführlicher Wanderbericht: Wanderung zur Zipfelsalpe
10. Willersalpe
Dauer: ca. 2 Stunden bis zur Alpe · Schwierigkeit: leicht
Eine der schönsten Alpen im Allgäu. Der Weg führt durch Wälder und Wiesen hinauf zur historischen Willersalpe. Unterwegs lohnt sich ein kurzer Stopp am Wildfräuleinstein.
Ausführlicher Wanderbericht: Eine Wanderung zur Willersalpe
Nach der Wanderung entspannen
Nach einer ausgedehnten Bergtour gibt es kaum etwas Schöneres, als im ganzjährig beheizten Infinity-Außenpool zu entspannen, in einer der fünf Saunen neue Kraft zu tanken oder den Tag im Wellnesspark mit Naturteich und schattigen Ruheplätzen ausklingen zu lassen. Gerade nach einer anspruchsvollen Bergtour schätzen viele Gäste die Kombination aus Bewegung in den Bergen und anschließender Wellness im Hotel Prinz-Luitpold-Bad.
Häufige Fragen zu Sommerwanderungen im Allgäu
Die wir natürlich gerne beantworten.
Welche ist die schönste Sommerwanderung im Allgäu?
Das hängt vom persönlichen Geschmack ab. Wer einen spektakulären Bergsee sucht, ist am Schrecksee oder am Engeratsgundsee genau richtig. Wer lieber einen markanten Gipfel besteigen möchte, für den ist die Rotspitze – unser „Matterhorn“ – eine ausgezeichnete Wahl.
Welche Wanderungen führen zu einem Bergsee?
Zu den schönsten Bergseewanderungen im Allgäu zählen der Schrecksee, der Engeratsgundsee und der Vilsalpsee. Alle drei Touren stellen wir ausführlich auf unserem Blog vor.
Welche Wanderungen eignen sich für Familien oder Genießer?
Die Willersalpe, die Zipfelsalpe sowie Plättele & Laufbichl sind gut machbar und bieten unterwegs schöne Einkehrmöglichkeiten sowie vergleichsweise kurze Gehzeiten.
Welche Touren starten direkt am Hotel Prinz-Luitpold-Bad?
Direkt vom Hotel können Sie unter anderem zum Iseler, Hirschalpe, Alpe Klank oder zur Rotspitze aufbrechen. Für viele weitere Wanderungen erreichen Sie den Ausgangspunkt in wenigen Minuten mit dem Auto oder bequem mit dem kostenlosen Gästebus. Alle Touren, die vom Hotel aus starten, finden Sie hier.
Wann ist die beste Zeit für Sommerwanderungen im Allgäu?
Die Hauptsaison für die hohen Bergwanderungen reicht in der Regel von Juni bis September, die Alpen haben meist bis Mitte Oktober auf. Hier zeigt sich die Berglandschaft von ihrer schönsten Seite.