Eine verschneite Azubine berichtet - Teil 18

Liebe(r) LeserInnen,

leider haben wir aufgrund der Covid-19-Pandemie 
weiterhin geschlossen.

Sollte es Jack Frost allerdings weiterhin so gut bei uns gefallen, wie es die letzten Tage bewiesen haben, so wird es womöglich noch länger dauern:
Dann aber aufgrund von "Eingeschneitheit" oder "Nicht-Mehr-Wiederfinden-des-Hauses"...
Manche mögen meinen: Alles besser als Pandemie - und da stimme ich vollkommen zu. 

Ich bin es tatsächlich mehr als leid Maske zu tragen. Muss es doch tatsächlich ein schlechter Scherz der Zahnarzt-Industrie sein! Schon im Kindergarten lernte ich das liebe Zahnkrokodil kennen - teilte mit ihm meine Begeisterung zum Zähneputzen und rannte zwei Mal im Jahr zur Zahnkontrolle sowie professionellen Zahnreinigung. Alles für ein strahlendes Lächeln und nun:

Nun gilt das Strahlen zwar mir und meiner Selbstliebe, aber damit kann man keine Erinnerungen an durchgetanzte Nächte und euphorisierende Konzerte erkaufen.
Eher weniger wird wohl auch aus meiner kindlichen Idee bei einer Tasse Kaffee, sowie fesselnder Geschichte, mein zwanzigjähriges Aussehen aufgrund einer zugesteckten Telefonnummer bestätigt zu bekommen - ist es doch seltenst der Fall, dass Fremde durch meine Wohnung flanieren.

Somit winkt nur noch das fast weltweitreichende Internet. (Fast weltweit? Vergessen Sie die 25 Funklöcher, welche ich bei der letzten Zugfahrt Richtung Mainz zählte nicht!) Zur Tagesordnung ist es geworden zufällige Email-Adressen zu versuchen, Nachrichten blind zu versenden, in der Hoffnung eine Telefonnummer würde die Antwort sein. Bis dato antwortete nur ein nigerianischer Prinz,
welcher mir 3 000 000 $ vererben wollte.
Manche Menschen haben wohl stets den Drang zur Maßlosigkeit...

Ich winke - ich danke - ich ging.
Mit freundlichen Grüßen
eine verschneite Azubine mit Alter Ego

 
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