Kässpatzen-Essen auf der Ochsenalpe

Wir rodeln sehr gerne die alte Jochstraße runter. Den beliebten Klassiker finden Sie in unserem Blog.

Diesmal erweitern wir unser Portfolio durch Nachtrodeln und Kässpatzen. Letzte Woche hat es gut geschneit und zu unserer großen Freude kam gegen Mitte der Woche die Sonne zum Vorschein und versüßte uns das Winterleben. Da der Erfolg der Rodelpartie sehr davon abhängig ist, ob die alte Jochstraße schon für Winterwanderer präpariert wurde oder nicht, freuten wir uns umso mehr, dass das am Freitag der Fall war. Ohne Unterstützung versackt man leider gerne im tiefen Schnee.

Frohgemut stellten wir uns um kurz vor 17 Uhr (genau genommen 16:58 Uhr) oben an die Bushaltestelle (Jubi DAV) und fuhren mit dem Linienbus und unseren Schlitten (für Hotelgäste kostenlos ausleihbar im Hotel) nach Oberjoch. Dort steigen wir an der Dorf-Haltestelle aus und gehen rechts Richtung Skipiste (links am Skiverleih entlang) bis zum Kinderbereich. Dort führt rechts ein Weg Richtung Ochsenalpe. Diesen kann man z.T rodeln, muss aber auch immer ein Stückchen laufen. Dort wo das Schild zur Ochsenalpe weiter geradeaus zeigt, kann man auch abkürzen indem man den Weg, welcher links abzweigt nimmt. Dieser geht ein Stück bergauf aber im Nu ist man da. 

Im Winter ist der Eingang der Ochsenalpe auf der Rückseite (von unserem Weg aus betrachtet). Dort kann man prima die Schlitten abstellen und geht im Prinzip durch den Stadel in den warmen Gastraum. Im Vorraum kann man sich noch der wärmsten Kleidungsstücke entledigen, die braucht man dort drinnen nicht, denn es brennt fast immer der schöne offene Kamin. 

Vor Ort werden wir wunderbar und liebevoll von Familie Haas umsorgt und mit einem riesigen Topf Kässpatzen versorgt. Diese schmecken hervorragend und enthalten auch noch die Allgäuer-Käse-Spezialität "Weislacker", welcher schon fast vom Aussterben bedroht ist. Pappsatt und zufrieden bleiben wir gerne in geselliger Runde noch etwas sitzen, währendessen draußen die Nacht hereinbricht.

Am Ende des Abends kommt das zweite Highlight: die Fahrt ins Tal.

Wir haben Stirnlampen dabei, brauchen diese aber eigentlich aufgrund des Vollmondes nicht, aber sicher ist sicher. Von der Ochsenalpe runter müssen wir immer mal absteigen und doch ein bisschen ziehen, aber spätenstens an der alten Jochstraße selber (auf diese kommt man automatisch, wenn man dem Weg talwärts folgt) rasen wir mit viel Juche talwärts. 

Das Ende der Strecke liegt keine 50 m vom Hotelparkplatz entfernt, so dass man ruck zuck zuhause ist.

Achtung:
Wir hatten super Sicht und eine vollkommen perfekte Piste. Aber natürlich können sich immer Eisplatten unter dem Schnee verbergen, so dass man etwas acht geben sollte. Auch empfehlen wir nur eingeschränkten Alkoholgenuss. Schließlich liegt uns Ihre Sicherheit am Herzen.

Wir empfehlen, dass Sie sich vorab informieren, ob die Alpe geöffnet ist und größere Gruppen anmelden. Gerne kümmert sich unsere Rezeption darum oder Sie informieren sich auf den Flyern in unserer Infoecke oder hier im Internet.

Telefon: +49 (0) 8324 7623

 

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